Der erste Alkohol

Alkohol kann ganz schön böse sein. Egal wie alt man ist… irgendwann kommt der morgen an dem man sich denkt „nie, nie, nie wieder Alkohol.“ Wer kennt das nicht? Steht morgens auf und torkelt zur Toilette…“immer noch betrunken?“ – krass…….ja, ja und essen geht auch nicht mehr….gar nix…und wenn doch, dann nur gaaanz übel.

Es fängt meistens so an: man geht auf eine Party oder trifft sich einfach so mit Freunden und dem Außenseiter Alkohol. Man trinkt, und trinkt und trinkt. Irgendwann werden die lustigen so genannten Saufspiele ausgepackt…das endet meistens übel….die coolen unter uns sagen sich natürlich, dass man nicht aufgeben darf und vor allem nicht zeigen darf, dass man eigentlich aufgeben müsste. Und sie trinken weiter und weiter und weiter. Bis es irgendwann mal ganz schön knallt. Dann wird einem für einen ganz kurzen Moment richtig schwindelig und man weiß dann gar nicht was los ist. Von da an beginnt dann die Zeit an die man sich meistens morgens nicht mehr erinnern kann. (An alle Filmrissgegner: auch wenn ihr noch keinen hattet und davon ausgeht, dass es ihn nicht gibt: es gibt ihn. Und zwar richtig)

Ja, das ändert dann natürlich alles…..man ist ganz schön unzurechnungsfähig. Man lässt alle Hüllen fallen und ist extrem angetan. Von allem. Da man vorher ja noch nie Alkohol getrunken hat knallt es natürlich noch so richtig. Naja….sofern man es nicht-kotzend nach Hause schafft passiert es spätestens dort. Also nicht irgendwie im Flur, sondern wenn man den langen weg zum Bett geschafft hat.

Also…aufstehen irgendwas suchen oder aufs Klo rennen. Das ist natürlich extrem laut. Sodass Mami wach wird…Mami kommt dann nichts ahnend ins Bad und fragt ob das kleine Schätzilein krank wäre. Warum sollte denn ihr Kind sonst mitten in der Nacht auf die Toilette rennen??

Naja….Wenn man es dann endlich geschafft hat und morgens total tot und im wahrsten sinne des Wortes ausgekotzt aufwacht, denkt man sich…“nie, nie, nie wieder Alkohol“…. Ja….das ist aber erst der Anfang.

Man kann nicht aufstehen, also bleibt man erstmal liegen und hofft, dass man vielleicht später aufstehen kann und alle Schmerzen vorüber gezogen sind. Man überlegt und überlegt….“wie wars denn gestern genau?“ –Vergesst es….es bringt nichts zwanghaft zu versuchen sich zu erinnern.

Wenn man gute Freunde hat die einen nach so einem Abend nicht verarschen kann man diese Fragen, ansonsten: lasst es besser bleiben. Da kommen nur die kuriosesten Sachen bei raus.

Nun gut….wir haben also gemerkt…scheiße…“ich weiß nur noch, dass ich mich an der Theke (oder sonst wo) festgehalten hab und es mir gar nicht gut ging….das war dann gegen zwölf Uhr…hmm…und da ich ja so schlau war und wissen wollte, wann ich nach Hause kam, habe ich die Batterien aus der Uhr genommen…und die Uhr steht auf 3…ui…3 Stunden sind verschwunden“…glaubt mir...das ist ok.

Seid froh, dass ihr nicht ohnmächtig geworden seid.

Ja…wir stehen also auf…natürlich gaaaanz langsam, denn schnell geht das erst recht nicht und zieht sich etwas drüber, denn gestern haben wir es ja nur geschafft uns auszuziehen.

Am besten untersucht man jetzt erstmal seinen Körper nach irgendwelchen seltsamen Dingen wie z.B. Schriftzüge, Verletzungen und Telefonnummern…

Gesucht gefunden…abwaschen…gesucht nix gefunden…ok…besser so.

Ja….so ist das dann also……

Frühstück…nein danke…direkt ins Bad und Zähne putzen! Das hemmt den Mundgeruch und die Fahne. Mami erklären was los ist…erst recht nicht. Falls sie fragt „was falsches gegessen“!!!

Falls ihr noch stinken solltet…selbst schuld…ihr hättet ja nicht trinken müssen.

Ja..ich denke diese Erfahrung muss jeder mal durchmachen.

Sei es zu Hause, im eigenen Land oder im Urlaub im Ausland oder sonst wo.

Diese Erfahrung ist böse aber sie hilft Erfahrungen zu sammeln. Ich mein…beim nächsten mal trinkt ihr bestimmt nicht mehr 10 Wodka sondern nur noch 5 und irgendwann, wenn ihr Erfahrungen habt könnt ihr evtl. wieder 10 Wodka trinken. (Und euch geht’s dann auch nicht mehr so schlecht)

Ein reales Beispiel. (Autor unbekannt )

Wir nennen die Personen mal Katja und Marina.

Also…Katja und Marina fahren mit Marinas Eltern in den Urlaub. Nach Spanien…Marina ist Alkoholerfahren durch ältere Freunde. Katja aber nicht…Ihr müsst wissen Katja und Marina sind max 12 wenn nicht sogar noch jünger. (*schockiert*)

Ok…sie fahren also 14 Tage weg, lernen nette Menschen kennen und natürlich trinken sie, denn alle machen das….Katja, die ja noch nie vorher Alkohol getrunken hat schießt sich total weg. Aber so richtig. Am 5. Abend…der Hammer…sie war so fasziniert von dem Kopfkarussell, dass sie nicht aufhören wollte. Naja….das einzige was sie noch vom Weg vom Strand zum Apartment weiß ist: „aua…du kneifst mich…oh..oh…da ist der pool….ich will zu Daniel…nein…nicht du…mein Freund…uaaaaah…da ist der Putzwagen..scheiße…war das laut…wie ich schreie zu laut…ich versteh mich kaum….oooh….unsere tür..endlich…..“ und das wars von 3 Stunden….da fehlt eine ganze Menge.

Ja…morgens aufgewacht und direkt vom Papa der Marina unter die Dusche gestellt….da hatte die Katja ganz schön fett krasse Kopfschmerzen. Los…mit dem Papa zum Frühstück…“waaas? Essen…niemals!!!“…böser papa…“nagut..“ ok…auf dem Rückweg zum Zimmer hat Katja dann wieder in den Putzwagen gekotzt….naja….zurück Im Apartment wurde Katja dann aufgeklärt.

Katja fand das witzig. (3 Meter kotzen im Zimmer, Poolkotzen…usw)

Ja, aber Marinas Eltern nicht, denn die beiden waren ganz schön jung…“wenn du noch mal nur einen Tropfen Alkohol trinkst, fliegst du nach Hause…“ ja…geklärt war schon alles, hätten Katja nur zum Flughafen bringen müssen.

Tja…Katjas Urlaub war dann mal vorbei…Sie musste nicht nach Hause fahren, aber sie durfte nun mal keinen Alkohol mehr trinken.

Zu Hause angekommen sagte Marinas Mama „entweder du sagst es, oder ich“ natürlich wollte Katja es ihren Eltern sagen..aber diese haben es bis heute nicht erfahren.

Nun ein kleiner Appell: trinkt ehrlich nicht zu früh. Ihr habt ja noch genug Zeit… Man kann auch mit 16 noch die tollen Erfahrungen sammeln. (im nachhinein sind sie witzig)

 

21.11.06 08:32
 


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